Kennst du den Rumpelstilzchen-Effekt?
Du kennst sicher das Märchen vom Rumpelstilzchen:
Ein Müller behauptet aus Stolz, seine Tochter könne Stroh zu Gold spinnen, woraufhin der König sie dazu zwingt.
In ihrer Not hilft ihr ein kleines Männchen namens Rumpelstilzchen und spinnt das Stroh für sie zu Gold.
Für seine Dienste fordert es jedoch jedes Mal eine Gegenleistung, zunächst ihren Schmuck und später ihr Kind.
Also Gutes zu tun, um später eine Gegenleistung dafür zu bekommen.
Hier ein Beispiel aus dem wahren Leben:
Ein Arzt hat über Beziehungen dem Sohn eines Bekannten eine sehr gute Ausbildung ermöglicht. Als der Arzt erfährt, dass der Sohn seines Bekannten in Ägypten heiratet, fordert er eingeladen zu werden. Er habe schließlich dafür gesorgt, dass dieser Sohn erfolgreich ist.
Das ist der Rumpelstilzchen-Effekt.
Wenn du mit solchen Menschen zu tun hast, frage dich, ob du das Leben eines anderen leben möchtest oder dein eigenes.
Kennst du die Erwartungshaltung? Aus Wirtschaft, Familienbetrieb, Bauernhof oder Ärztefamilie? Dass du zu spuren hast. Schließlich bist du ja der Sohn oder die Tochter von XY. Da musst du Vorbild sein. Man hat dir ja alles ermöglicht.
Was aber, wenn du ganz anders tickst? Ganz andere Interessen hast und deinen eigenen Weg gehen willst?
Da bleibt nur eins: Mutig zu dir selbst zu stehen. Der Wahrheit ins Auge zu schauen und das Rumpelstilzchen beim Namen nennen. Erkennen.
Lieber einfach und glücklich, als deine Seele zu verkaufen.
Welche Erfahrungen hast du mit dem Rumpelstilzchen?
