… fahren Menschen mit missmutigen Gesichtern im Zug zur Arbeit, zur Uni, zur Schule.
… liegt ein Wochenende zurück. Zwei Tage „frei“ und fünf Tage Frust voraus.
… dauert es noch zwei weitere Tage bis zum „Bergfest“, wo die Mitte der Woche schon das baldige Wochenende ankündigt.
Macht das Sinn?
Macht Work/Life-Balance Sinn? Die aussagt, dass Arbeit kein Leben ist? Dass Leben nur außerhalb der Berufstätigkeit stattfindet?
Der moderne Mensch hat den Kontakt zum Ursprünglichen verloren. Er muss nun keine Bäume mehr fällen und entasten, Holz hacken und einen Ofen anschüren, damit er es warm hat.
Ein Mensch, der im Büro arbeitet sieht nicht, was er geschafft hat. Er kann nicht feststellen, ob er viel geschafft hat, indem er den Papierstapel der bearbeiteten Fälle misst oder indem er die Telefonate, die er geführt hat, zählt.
Es geht noch weiter …
Gerädert vom Alltag mit Dingen, die ihn nicht erfüllen, kommt er hungrig nach Hause. Es muss schnell gehen. Zeit für die Essenszubereitung bleibt kaum oder es fehlt der Antrieb, die Lust. Also schnell eine Pizza in den Ofen.
Das soll Sinn machen?
Wo bleibt die Freude, der Spaß? Das Lachen und der Tanz?
Vor lauter Müdigkeit geht es dann endlich auf die Couch. Zum Seriensuchten.
Wieder keine Verbindung, wieder nichts für die Seele.
Und am nächsten Tag von vorn.
Das Leben „lebt“ von Kleinigkeiten. Die kleinen Schätze des Lebens, um aus dem Hamsterrad auszusteigen.
Eine ruhige Tasse Kaffee am Morgen, ein Tee zwischendurch, ein Witz oder ein Spaziergang im Wald.
Was macht dir Freude?
